Vorstand

1. Vorsitzender:   Utz Walter
2. Vorsitzender:   Frank Peter Wiesner
Kassiererin:   Kerstin Hübner
Schriftführer:   Karl Hermann Menn
Medienbeauftragter:   Dominik Mertens
Geschäftsführer und Museumsleiter:   Walter Jordan

Satzung

Die Satzung des Heimatvereins können Sie als PDF auf Ihren Rechner laden [hier klicken].

 

 

 

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Die Landsknechte und Marketenderinnen des Heimatvereins 'Feste Neustadt' e.V. repräsentieren die Stadt Bergneustadt bei zahlreichen feierlichen Anlässen und tragen durch ihre ehrenamtlich geleistete Arbeit zum Erhalt des Heimatmuseums bei.

[Gedicht: Wilhelm von der Linde - Übersetzung ins Hochdeutsche: Willi Kamp]

Derr Vaader hett manchmoll derr Moder jesacht,
Der Vater hat manchmal der Mutter gesagt,

unn vie Kinger henn heemlich drüwwer jelacht,
und wir Kinder haben heimlich drüber gelacht,

datt derr jlücklichste Keärl opp derr Erde ess
das der glücklichste Kerl auf der Erde ist

derr Arwettsmann, -- wann hei tefrie-en ess.
der Arbeitsmann, ---- wenn er zufrieden ist.

Enn Arwettsmann woor unse Vaader joo !
Ein Arbeitsmann war unser Vater ja !

Datt bechreep eck uck langsam so füür unn noo,
Das begriff ich auch langsam so vor und nach,

awwer jlücklich ? Tefrie-en ? jing mie dürrch denn Kopp,
aber glücklich ? Zufrieden ? ging mir durch den Kopf,

do höört dann doch de Jemütlichkeit opp !
da hört dann doch die Gemütlichkeit auf !

Wann derr dicke Riesbrie omm Düsche stung,
Wenn der dicke Reisbrei auf’m Tische stand,

amm leiwesten jing eck chanz wiet drümm rümm,
am liebsten ging ich ganz weit drum rum,

dann hett hei twee Teller lie-ij jemaaket,
dann hat er zwei Teller leer gemacht,

unn jesacht: „ Ett hett könijlich jeschmaaket!“
und gesagt: „ Es hat königlich geschmeckt !“

Manchmoll koom hei klettschnaat jeschwett owends heem !
Manchmal kam er durch und durch nass geschwitzt abends heim !

Enn Ogenblick well eck bööjen enn Been !“
Ein Augenblick will ich biegen ein Bein !“

Hei stung opp, -- kaum jeresstet, --- unn sachde dann:
Er stand auf, ---- kaum gerastet, ---- und sagte dann:

„Eck sie jlücklich, datt eck noch arrwen kann!“
„Ich bin glücklich, das ich noch arbeiten kann!“

Woor derr Eärpelstied im Heäweest fürrbie,
War die Kartoffelzeit im Herbst vorbei,

jing hei in denn Keller, vie Blagen dobie !
ging er in den Keller, wir Kinder dabei !

Sooch hei dann de Hütte voll Eärpel do lie-en,
Sah er dann die Hütte voll Kartoffel da liegen,

dann sachde hei: „ Nu sie eck tefrie-en !“
dann sagte er: „ Nun bin ich zufrieden !“

Eenmoll, so fürr Chrisdach, ha hei enns jedacht,
Einmal, so vor Weihnachten, hat er mal gedacht,

enn Stu-ewe te koopen, „ enn kaale Pracht!“
eine Stube (Möbel) zu kaufen, „ eine kalte Pracht!“

Ass de Brocken dann koomen, doo krej hei ett „ Bie-ewen“!
Als die Sachen dann kamen, da kriegt er das „ Beben“!

Biem Düsche unn veer Steuhlen do ess ett jeblie-ewen !
Beim Tisch und vier Stühlen da ist es geblieben !

Dei besooch hei sick manchmoll, unn hett dann jesachd:
Die besah er sich manchmal, und hat dann gesagt:

„Watt sullen vie Lü mett derr kaahlen Pracht".
„Was sollen wir Leut mit der kalten Pracht".*

Enn Bank tamm sitten, unn enn Bedde tamm lie-en,
Eine Bank zum sitzen, und ein Bett zum liegen,

wann datt so bliewet, dann sie eck tefrie-en !“
wenn das so bleibt, dann bin ich zufrieden !“

*Anmerkung der Redaktion des 'Nysletters': Kalte Pracht = Gute Stube; Gute Stube = das 'Wohnzimmer', das selten geheizt wurde. Die Gute Stube wurde nur an hohen Feiertagen, wie z.B. Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Geburtstagen und wenn der Herr Pastor ins Haus kam, genutzt. Eine wunderschöne Gute Stube (um 1900) ist im Heimatmuseum zu bewundern.

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Gerne können Sie den Heimatverein unabhängig von der Mitgliedschaft auch durch eine einmalige (oder mehrmalige) Spende bedenken. Hierfür wurde das Spendenkonto bei der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt eingerichtet:

 

Heimatverein ‚Feste Neustadt‘ e.V.

Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt

IBAN: DE60384500000000113555